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Jim Queen
Alex Ramires, Jeremy Gillet und Shirley Souagnon in einem Film von Marco Nguyen, Nicolas Athane
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Worum geht's?
Jim ist in der Pariser Schwulenszene eine feste Größe: durchtrainiert, selbstbewusst und als Influencer die unangefochtene Leitfigur der Gym Queens. Sein sorgfältig kuratiertes Leben gerät jedoch aus den Fugen, als das mysteriöse Virus Heterosis auftaucht und die gesamte Szene in Angst und Schrecken versetzt. Die von diesem Erreger ausgelöste Krankheit hat eine bizarre Wirkung: Infizierte homosexuelle Männer verlieren ihre sexuelle Orientierung und werden heterosexuell. Innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich Jim vom bewunderten Alphatier in einen gemiedenen Außenseiter, den seine einstigen Anhänger wie einen Aussätzigen behandeln. Panik und Misstrauen breiten sich im Marais-Viertel aus, dem Herzen der Pariser Schwulenszene, während Gerüchte über Herkunft und Heilung des Virus die Runde machen. In seiner Verzweiflung tut sich Jim mit Lucien zusammen, einem jungen, unerfahrenen Twink, der sich erst kürzlich geoutet hat und dem Chaos ebenso hilflos gegenübersteht. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: hier der abgeklärte, narzisstische Influencer, dort der naive Neuling, der die Szene gerade erst kennenlernt. Notgedrungen rauft sich das ungleiche Duo zusammen und begibt sich auf eine turbulente, oft absurde Odyssee durch die Straßen, Bars und Hinterzimmer des Marais, immer auf der Suche nach einem Gegenmittel, das dort irgendwo verborgen sein soll. Auf ihrem Weg begegnen sie schrägen Gestalten, alten Rivalitäten und unerwarteten Verbündeten, während sich zwischen Jim und Lucien langsam eine echte Verbindung entwickelt. Die Komödie nutzt die absurde Prämisse, um mit viel Situationskomik und schwarzem Humor Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und den ungeschriebenen Regeln der Szene zu verhandeln, ohne dabei den Anspruch auf leichte Unterhaltung zu verlieren.
Trailer
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Trailer 1 · Trailer freigegeben ab 16 Jahren
Szenen aus dem Film