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H wie Habicht
H Is For Hawk
Claire Foy, Brendan Gleeson und Lindsay Duncan in einem Film von Philippa Lowthorpe
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So geht’s →
Worum geht's?
Nach dem Tod ihres geliebten Vaters (Brendan Gleeson) bricht für Helen (Claire Foy) die vertraute Welt auseinander. Sie kann die Trauer kaum fassen und findet Zuflucht in Erinnerungen an gemeinsame Tage in der Natur, in denen alles noch leicht und lebendig wirkte. Doch das Zurückziehen in Gedanken reicht nicht, um den Schmerz zu ertragen. Helen sucht nach einer Aufgabe, die sie aus dem Stillstand reißt.
Als sie den Entschluss fasst, einen eigenen Habicht zu zähmen, wirkt es zunächst wie ein ungewöhnlicher Ausweg. Der wilde Vogel, den sie Mabel nennt, wird zum Mittelpunkt ihres Alltags. In Cambridge balanciert Helen zwischen Forschung und dem Versuch, Mabel zu verstehen und zu bändigen. Sie organisiert Futter, richtet sich nach dem Rhythmus des Tieres und stellt ihr Leben konsequent um: Der Gefrierschrank füllt sich mit Vorräten, das Telefon bleibt ausgeschaltet, Gespräche und Ablenkungen treten in den Hintergrund.
Mit jeder Annäherung wächst jedoch nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Erkenntnis, wie wenig Kontrolle sie über das Schicksal hat. Mabel ist nicht einfach ein Projekt, sondern ein lebendiges Wesen mit eigenem Willen. Helen muss lernen, Geduld zu entwickeln, Grenzen zu akzeptieren und sich auf Veränderungen einzulassen. Während sie versucht, den Habicht zu führen, beginnt sie zugleich, ihre eigene innere Erstarrung zu lösen. Die Beziehung zu Mabel wird zum Spiegel ihrer Gefühle: Was sie dem Tier beibringt, zwingt sie auch dazu, sich selbst neu zu begegnen.
So führt der Weg von der Trauer in eine unerwartete Form von Nähe. Helen merkt, dass das Zähmen nicht nur bedeutet, ein Tier zu formen, sondern auch, sich selbst zu verändern. Zwischen Cambridge und der wilden Natur, die in ihren Erinnerungen weiterlebt, entsteht eine stille, tiefgreifende Wandlung - leise, aber unumkehrbar.
Trailer
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Trailer 2 · Trailer freigegeben ab 12 Jahren
Szenen aus dem Film