Vorschau · Bundesstart 31. Dezember 2026
Berliner Philharmoniker Live im Kino - Silvesterkonzert 2026
Berliner Philharmoniker & Petrenko: Schabernack, Parodien und ein Silvesterkonzert voller Überraschungen
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Kann ernste Musik auch zum Lachen bringen? Ja - und wie! Beim Silvesterkonzert 2026 zeigen die Berliner Philharmoniker unter Chefdirigent Kirill Petrenko, dass selbst große Traditionen mit Augenzwinkern funktionieren. Im Mittelpunkt steht eine spritzige musikalische Parodie: Sergej Prokofjew nimmt in seiner Symphonie classique die Klangwelt von Haydn und Mozart aufs Korn und verwandelt klassische Formen in ein spielerisches Feuerwerk aus Rhythmus, Überraschungen und pointierten Wendungen. Doch damit nicht genug: Dmitri Schostakowitsch hatte die Wiener Klassik ebenfalls im Ohr, als er sein gewitztes Doppelkonzert für Klavier und Trompete komponierte. Hier trifft Virtuosität auf Dialogfreude - und genau diese Spannung macht das Werk so lebendig. An der Seite von Solotrompeter David Guerrier gibt der 2001 geborene Pianist Alexander Malofeev sein Debüt. Kirill Petrenko sorgt außerdem dafür, dass der Abend nicht nur brillant, sondern auch frech wird: Mit Till Eulenspiegels lustigen Streichen von Richard Strauss entfaltet sich ein musikalischer Streichzug voller Temperament, Charakter und komischer Schattierungen. Ein schwungvoller Jahreswechsel, der im Kino zum gemeinsamen Erlebnis wird.
Die Stücke: Otto Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor: Ouvertüre Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35 Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 Symphonie classique Richard Strauss Till Eulenspiegels lustige Streiche op.28 Johann Strauss (Sohn) Der Zigeunerbaron: Ouvertüre
Szenen aus dem Film